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Schneller Einsatz neuer betriebswirtschaftlicher Funktionen: Weitere Innovationen für SAP ERP durch zweites Erweiterungspaket verfügbar

 

Wien (pressrelations) -
Schneller Einsatz neuer betriebswirtschaftlicher Funktionen: Weitere Innovationen für SAP ERP durch zweites Erweiterungspaket verfügbar
Walldorf/Wien - 3. August 2007 - SAP kündigt die Verfügbarkeit des zweiten Erweiterungspakets (SAP enhancement package for SAP ERP) an. Es umfasst sowohl funktionale Erweiterungen als auch branchenspezifische Ergänzungen für die Medien-, Versorgungs- und Telekommunikationsindustrie sowie für den Handel. Das Erweiterungspaket vereinfacht die Einführung neuer Softwarefunktionen und hilft Kunden, Software-Upgrades mit geringem Aufwand und ohne einen Releasewechsel ihres vorhandenen ERP-Systems vorzunehmen.
Seit letztem Jahr verfolgt SAP eine innovative Release-Strategie, bei der alle neuen Funktionen der ERP-Standardsoftware als optionale Erweiterungspakete zur Verfügung gestellt werden. Dadurch können SAP-Kunden neue Funktionen bedarfsgerecht implementieren und genau jene Innovationen aktivieren, die sie wirklich benötigen. Dafür nutzt SAP die Flexibilität einer serviceorientierten Architektur für Geschäftsanwendungen (Enterprise SOA): Die Einführung neuer Funktionen wird vereinfacht, die Stabilität von Kernsystem und Geschäftsprozessen nicht gefährdet.
Neue Funktionen für mehr Flexibilität und Innovation
Das zweite SAP enhancement package for SAP ERP umfasst Erweiterungen von generischen und branchenspezifischen Funktionen, Möglichkeiten für die effiziente Gestaltung von Prozessen sowie Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Neue Enterprise Services für verschiedene Geschäftszenarien wie Order-To-Cash verbessern den Zugriff auf Verkaufs- und Auftragsinformationen der Kunden und optimieren die Abrechnungs- und Zahlungsprozesse. Zudem wird die Transparenz der Debitorenbuchhaltung und Kassendisposition erhöht. Auf diese Weise wird die Flexibilität und Erweiterbarkeit des gesamten Bestellprozesses vom Auftrag bis zur Zahlung erhöht.
Das enhancement package enthält darüber hinaus folgende Erweiterungen der Kernanwendungen von SAP ERP:
SAP ERP Financials – Neue Funktionen für Planung und Prognose, Finanzkonsolidierung, Rechnungsstellung, Kredit und Inkassomanagement sowie Klärungsfallbearbeitung. Die neue Anwendung SAP Bank Relationship Management vereinfacht durch die Integration mit SWIFTNet (der Nachrichten-Plattform der Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) die parallele Kommunikation mit mehreren Banken (1).
SAP ERP Human Capital Management (SAP HCM) – Das neue SAP Enterprise Learning Environment ist in dem enhancement package enthalten. Es integriert Funktionen für virtuelle Klassenräume aus Acrobat Connect Professional in SAP Enterprise Learning. Am 17. Juli 2007 erhielt die SAP Learning Solution die Zertifizierung nach SCORM 2004 3rd Edition (2).
SAP ERP Operations – Neue Rollen und Arbeitsplätze für interne Vertriebsmitarbeiter verbessern den Zugriff auf Kundendaten. Eine optimierte Verkaufs- und Auftragsabwicklung ermöglicht die effektive Suche nach Verkaufsdokumenten und Rechnungen. Fertigungsunternehmen erhalten zusätzliche Funktionen zur Kontrolle und Überwachung von Kanban-Prozessen sowie für einen reibungslosen Produktionsablauf nach der Heijunka-Methode, die eine Harmonisierung des Produktionsflusses durch einen mengenmäßigen Produktionsausgleich vorsieht.
SAP Corporate Services
SAP Travel Management – Durch eine neue intuitive Benutzeroberfläche wird die Lösung benutzerfreundlicher und flexibler und führt zu einer erhöhten Nutzerakzeptanz. Neue Konfigurationswizards verkürzen die Implementierungszeit und die Nutzung von Enterprise Services ermöglicht die Integration mit Partner-Anwendungen.
SAP Real Estate Management – Neue Funktionen für die Verwaltung und den Betrieb von Immobilien vereinfachen das Management von Flächen, Räumen und Umzügen sowie die Abrechnung von Nebenkosten. Zur Unterstützung von Unternehmen mit weltweitem Immobilienbesitz wurde das Vertragsmanagement um eine vollständige Mehrwährungsfähigkeit erweitert.
SAP Enterprise Asset Management – Anwender erhalten vereinfachten und flexibleren Zugriff auf die Instandhaltungsplanung und -terminierung.
Branchenspezifische Erweiterungen
Neue branchenspezifische Funktionen verbessern durchgängige Geschäftsprozesse für Rechnungsstellung und Inkasso-Management im Vertragskontokorrent. Außerdem enthält das Erweiterungspaket neue Funktionen für folgende Branchen:
Handel – Erweitertes Stammdaten-, Beschaffungs- und Filialmanagement, Verbesserungen für das Agenturgeschäft und das Warenmanagement. Zudem wird die Integration von Anwendungen wie SAP GRC Global Trade Services sowie SAP Forecasting and Replenishment erleichtert.
Telekommunikation – Zusätzliche Funktionen für eine konvergente Fakturierung für eine einheitliche Abrechnung aus unterschiedlichen Rechnungssystemen und Tarifen, z.B. Flatrates.
Versorgungswirtschaft – Erweiterte Funktionen zur Unterstützung von Deregulationsprozessen sowie zur Integration von Technologien für Advanced Meter Infrastructure (AMI) zur Bedarf- und Gebrauchserhebung. Vertriebs- und Serviceprozesse wurden ebenso verbessert wie das Gutschriften- und Inkasso-Management.
Medienbranche – Neue Geschäftsszenarien für den Vertrieb von Medienprodukten und Verbesserungen bei Prognoseerstellung, Copy Management, Einkauf, Lieferung und Remissionsabwicklung.
Aktuell setzen weltweit mehr als 2.800 Unternehmen die neueste Version von SAP ERP 6.0. ein; In Österreich sind dies bereits ca. 150 Unternehmen und die Anzahl der ERP-Implementierungen wächst täglich. Kunden sind von der Leistung der Anwendung überzeugt und schätzen die Möglichkeit, eine langfristig stabile Plattform zu installieren, die Prozessinnovation und Wachstum unterstützt.
„Die enhancement packages liefern Software-Innovationen auf eine völlig neue Art“, erklärt Tobias Dosch, Senior Vice President SAP ERP Application Solution Management. „Dank neuer Methoden in Softwareentwicklung- und -implementierung können SAP ERP-Kunden neue Innovationen einführen, ohne die potentiellen Einflüsse, die normalerweise mit einem umfassenden Upgrade verbunden sind.“
Weitere Information zu SAP ERP im Internet: http://www.sap.com/austria/solutions/business-suite/erp/index.epx
(1) Siehe hierzu auch die SAP-Pressemitteilung vom 9. Oktober 2006: „SAP und SWIFT vereinfachen Banktransaktionen für Firmenkunden“, http://www.sap.com/austria/company/press/press.epx?pressid=6919 query=SAP%20und%20SWIFT%20vereinfachen%20Banktransaktionen%20für%20Firmenkunden
(2) SCORM (Sharable Object Reference Model) ist eine Sammlung von Standards und Spezifikationen für E-Learning-Funktionen, die Interoperabilität, Zugriff und Wiederverwendbarkeit webbasierter Lerninhalte ermöglicht.
Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst Geschäftsanwendungen für große Unternehmen und den Mittelstand, die auf der SAP NetWeaver-Plattform aufbauen, sowie leistungsfähige Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios Kernprozesse in Industrien wie Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltungen. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. SAP-Anwendungen sind bei über 39.400 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 9,4 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP knapp 40.500 Mitarbeiter, davon mehr als 14.300 in Deutschland. Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com
Die SAP Österreich GmbH wurde 1986 als erste Auslandsniederlassung gegründet. Im Jahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 130 Millionen Euro. Über 450 Mitarbeiter, darunter rund 170 für internationale Aktivitäten, werden derzeit beschäftigt. Das Stift Klosterneuburg in Niederösterreich beherbergt das weltweit einzige SAP-Zentrum für Managementausbildung. Die SAP Business School Vienna bietet unter anderem auch ein postgraduales Studium in Wirtschaftsinformatik an, das mit einem Master of Business Administration (MBA) abschließt. Weitere Informationen unter: www.sap.at.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
SAP Österreich GmbH
Mag. Yvonne Masopust
Tel: +43 1 28822 75387
E-Mail: sabine-yvonne.masopust@sap.com

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